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Lernort Hochschule

Forschendes Studieren in der Ausbildung für den Elementar- und den Primarbereich: Gemeinsame Basis im Projekt Profis in Kitas ist ein Verständnis von Bildung als lebenslanger, ko-konstruktiver und schöpferischer Prozess. Bildung verändert die soziale und kulturelle Wirklichkeit und damit das Verhältnis des Menschen zu sich selbst und zur Welt. So gedacht umfasst Bildung die Chance zu einer Erhöhung der Lebensqualität aller Menschen beizutragen und zwar in der Ausbildung von Pädagoginnen und Pädagogen für den Elementarbereich und die Grundschule sogar in einem dreifachen Sinne: Für die Wissenschaftlerinnen, für ihre Studierenden und für die Kinder.

Die Arbeitsgruppe Hochschuldidaktik stellte sich die Frage, mit welchen Studienangeboten dieser dreifache Bezug hergestellt werden kann und legte ihren Schwerpunkt auf Formen des forschenden Studierens. Folgende Produkte sind in der Entwicklungsarbeit entstanden:
Der Grundsatzartikel "Das Konzept des forschenden Lernens im Rahmen der hochschulischen Ausbildung von Frühpädagoginnen" von Iris Nentwig-Gesemann (ASFH Berlin) führt in die Arbeit ein.

Beispiele Forschenden Studierens an den PiK-Standorten finden Sie unter "Lehrforschungsprojekte". Dort sind neben Veranstaltungskonzepten auch studentische Arbeitsergebnisse dokumentiert.

Unter "Lernwerkstätten" werde die Konzepte der Alice Salomon Hochschule, der Uni Bremen und der TU Dresden für Lernwerkstätten als hochschuldidaktische Orte vorgestellt.

Hochschuldidaktische Handreichungen für frühpädagogische Lehrveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen wurden an der Universität Bremen erarbeitet. Das Material eignet sich besonders für Veranstaltungen, die Forschendes Studieren integrieren.

Die Auswertung der Roundtable-Diskussion während der Tagung „Das Kind im Blick“ dokumentiert den Stand der Diskussion um eine an der Entwicklung des Kindes orientierte Fachdidaktik in der Frühpädagogik.